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Polaroid Aussenansicht
Polaroid Floh und Elisabeth

Willkommen
in der Gastwirtschaft

über die
Gastwirtschaft

Gut zu essen und zu trinken, bedeutet für jeden etwas Anderes. Darüber, dass man in der Gastwirtschaft Floh beides kann, sind sich Journalisten, Gourmets und alteingesessene Langenlebarner einig. Ein „Landgasthauspionier, der einen Regionalfetischismus weit unterhalb der Aufdringlichkeitsgrenze zelebriert”, schreibt das Profil. „Betriebe mit Bio-Zertifikat sowie ‚Radius 66’-Partner, die alle im Umkreis von 66 Kilometern um die Gastwirtschaft liegen, liefern hochwertige Grundprodukte, die Josef Floh in wunderbare Gerichte mit ungewöhnlichen Namen verwandelt”, steht auf der Gault Millau-Website.

Das Lob für den Floh manifestiert sich nicht nur in netten Worten, sondern auch in Auszeichnungen für Küche und Keller. Etwa für die „Beste Weinkarte Österreichs”, 2009 verliehen vom Falstaff Gourmet-Club oder für die „Weinkarte des Jahres” des Gault-Millau Weinguide 2015. Um all das zu genießen, kann man Smoking und Cocktailkleid aber getrost zu Hause im Schrank lassen. Denn in der Gastwirtschaft Floh herrscht trotz gehobener Kochkunst eine uneitle, gemütliche Wirtshaus-Atmosphäre.

Josef Floh

Den Floh nennt keiner Josef, sogar seine Frau sagt „der Floh”. Er ist schon in Langenlebarn in den Kindergarten gegangen. Mittlerweile ist er vom Vater angelernter Fleischhauer, Ehemann, Vater, Austria-Fan, Koch mit Hut (und Hauben) und seit 1994 Chef der Gastwirtschaft. Sowohl als Wirt als auch privat versucht er möglichst verantwortungsbewusst mit der Natur und ihren Ressourcen umzugehen, was dem aufmerksamen Gast nicht nur durch eine E-Tankstelle für Elektro-Autos vor der Haustür, sondern auch durch die Zutaten in den Töpfen und auf den Tellern vom Floh ins Bewusstsein gerufen wird. Fast alles in der Gastwirtschaft – vom Mobiliar bis hin zum Essen – stammt von Produzenten, die in einem Umkreis von 66 km um Langenlebarn beheimatet sind und zu denen der Floh lange Freundschaften pflegt.

Polaroid heisse Pfanne

so schmeckt die Floh-Küche

Auf die Floh-Speisekarte kommt nur, was gerade Saison hat und den Chef überzeugt. Vieles davon aus dem Umkreis von 66 Kilometern. Dieses Konzept heißt beim Floh ‚Radius 66’. Weil Saisonalität und Regionalität in der Floh-Küche einen großen Stellenwert einnehmen, gibt es keine ganzjährige Speisekarte, sondern wechselnde Gerichte und Menüs. Ein Schnitzel ohne Zitrone zu servieren, auf Schokolade vollkommen zu verzichten und seinen Gästen das Sepperlbier vorzuenthalten, fände der Floh aber radikal, deshalb macht er ein paar wenige Ausnahmen. Als Getränke-Begleitung zu seinen Menüs gibt es, trotz ausgezeichneter Weinkarte („Beste Weinkarte Österreichs” 2009, Falstaff Gourmet-Club), auch Säfte und seit Kurzem Tees.