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„Mein Tipp: Präsentiert richtige Weine.“
 
Gastwirt Josef Lentsch zu Wirtshausgeschichte und Fantum.

Was ist typisch für Ihr Stadion und wie unterscheidet es sich von der Gastwirtschaft Floh?
1934 von meinem Großvater eröffnet, befindet sich unsere Gastwirtschaft in einem Haus, das von Zisterziensermönchen gebaut wurde. Es hat demnach eine lange Tradition. Kulinarisch achte ich besonders darauf, dass lokale Produkte verwendet werden und ich pflege die Gerichte der heimischen Küche. Was mich am stärksten von Floh unterscheidet, ist, dass er ein „Violetter“ ist und ich Fan der Ostbahn-Elf bin.

Mit welcher Spieltaktik kann im Stadion „Zur Dankbarkeit“ gepunktet werden und von welchen Spielzügen sollten die Teams lieber Abstand nehmen?
Ich kann den Mannschaften nur empfehlen, „richtige“ Weine zu präsentieren. Limonadige Jungwässerchen sind in unserem Stadion verpönt, Leichtgewichte werden nur als Apéro akzeptiert. Die Weine sollen der lustvollen, pannonischen Lebensart angepasst sein.

Bislang kam es in Cupspielen teilweise zu Lokalpatriotismus. Wie schätzen Sie den Heimvorteil ein?
Ich glaube an leichte Vorteile der Heimmannschaft und könnte mir vorstellen, dass der Heimvorteil am Ende das Zünglein an der Waage ist.
 
Gasthaus „Zur Dankbarkeit“
Josef Lentsch zeichnet aus, dass er sich dem Seewinkel, seinen Traditionen und Geschmäckern verbunden fühlt. Diese Verbundenheit lässt er in die Menükarte einfließen und nimmt dabei immer Bezug auf die saisonal verfügbaren Produkte. Der Wirt und Winzer trumpft dabei mit Gerichten wie der „Gebratenen Weidegans mit Serviettenknödeln und Blaukraut“ oder den „Somlauer Nockerln und Gundelpalatschinken“ auf. Letztere zeugen denn auch vom ungarischen Einfluss auf die Seewinkler Küche. Den Gast erwartet Tradition auf höchstem Niveau.
Hauptstraße 39 , 7141 Podersdorf
Tel. 02177/2223
 
 
 
                                 
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